HH 003: STAATENLOS

Dass man als Mensch staa­ten­los sein kann, ist über­haupt nur mög­lich,  weil es Natio­nal­staa­ten gibt. Bis zum Ers­ten Welt­krieg waren Staa­ten­lose eher eine Kurio­si­tät, erst in des­sen Fol­ge­jah­ren wur­den sie zu einem Mas­sen­phä­no­men; und es gibt sie bis heute. In die­ser Aus­gabe des Homo his­to­ri­cus spre­che ich mit Andreas Fahr­meir über das Kon­zept der Staa­ten­lo­sig­keit. Andreas Fahr­meir ist Pro­fes­sor für Neuere Geschichte an der Uni­ver­si­tät Frank­furt. Seine Schwer­punkte lie­gen unter ande­rem im 19. Jahr­hun­dert und der Migrationsgeschichte.

Nach einer etwas holp­ri­gen Ein­lei­tung mei­ner­seits und einer kur­zen Vor­stel­lung von Herrn Fahr­meir, wid­men wir uns zu Anfang dem Kon­zept von Staa­ten­lo­sig­keit und warum es über­haupt ent­stan­den ist. Anschlie­ßend spre­chen wir über die Ent­wick­lun­gen wäh­rend des Ers­ten Welt­krie­ges und sei­nen Fol­gen, die Ver­än­de­run­gen des Kon­zepts im Natio­nal­so­zia­lis­mus und schließ­lich die Wand­lun­gen bis heute. Zum Ende hin gehen wir auf Pro­bleme im Zusam­men­hang mit Asyl­po­li­tik ein.

Fra­gen an Herr Fahr­meir oder Kri­tik zum Pod­cast kön­nen gerne in den Kom­men­ta­ren ange­bracht wer­den. Über wei­ter­füh­rende Links in den Kom­men­ta­ren freue ich mich!

 

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