Category archives: Homo Historicus

HH 003: STAATENLOS

Dass man als Mensch staa­ten­los sein kann, ist über­haupt nur mög­lich,  weil es Natio­nal­staa­ten gibt. Bis zum Ers­ten Welt­krieg waren Staa­ten­lose eher eine Kurio­si­tät, erst in des­sen Fol­ge­jah­ren wur­den sie zu einem Mas­sen­phä­no­men; und es gibt sie bis heute. In die­ser Aus­gabe des Homo his­to­ri­cus spre­che ich mit Andreas Fahr­meir über das Kon­zept der Staa­ten­lo­sig­keit. Andreas Fahr­meir ist Pro­fes­sor für Neuere Geschichte an der Uni­ver­si­tät Frank­furt. Seine Schwer­punkte lie­gen unter ande­rem im 19. Jahr­hun­dert und der Migrationsgeschichte.

Nach einer etwas holp­ri­gen Ein­lei­tung mei­ner­seits und einer kur­zen Vor­stel­lung von Herrn Fahr­meir, wid­men wir uns zu Anfang dem Kon­zept von Staa­ten­lo­sig­keit und warum es über­haupt ent­stan­den ist. Anschlie­ßend spre­chen wir über die Ent­wick­lun­gen wäh­rend des Ers­ten Welt­krie­ges und sei­nen Fol­gen, die Ver­än­de­run­gen des Kon­zepts im Natio­nal­so­zia­lis­mus und schließ­lich die Wand­lun­gen bis heute. Zum Ende hin gehen wir auf Pro­bleme im Zusam­men­hang mit Asyl­po­li­tik ein.

Fra­gen an Herr Fahr­meir oder Kri­tik zum Pod­cast kön­nen gerne in den Kom­men­ta­ren ange­bracht wer­den. Über wei­ter­füh­rende Links in den Kom­men­ta­ren freue ich mich!

 

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HH 002: DIE WENDE

Anläss­lich des 20 jäh­ri­gen Jubi­lä­ums setze ich mich diese Aus­gabe mit der Wende aus­ein­an­der. Ich bin zu Gast bei PD. Dr. Johan­nes M. Becker am Zen­trum für Frie­dens– und Kon­flikt­for­schung in Mar­burg. Wir betrach­ten die Wende aus der Sicht eines west­deut­schen, lin­ken Gast­pro­fes­sors in Ber­lin wäh­rend der Jahre 1990–92. Wir kom­men des­we­gen auf bestimmte Aspekte mehr – auf einige weni­ger oder nur am Rande zu spre­chen. Feh­lende Punkte plane ich in spä­te­ren Fol­gen auf­zu­grei­fen. Über Feed­back oder Kom­men­tare freue ich mich.

Haupt­punkte des Gesprächs sind die Ursa­chen der unter­schied­li­chen Ent­wick­lun­gen bei­der Staa­ten, die Tei­lung Deutsch­lands, ob die Wende eine Ver­ei­ni­gung oder eine Aneig­nung war und in die­sem Zusam­men­hang ob es auch andere Wege gege­ben hätte.

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HH 001: DER DEUTSCHE WIDERSTAND IM DRITTEN REICH

Auf den deut­schen Wider­stand berie­fen sich, wäh­rend der Wie­der­be­waff­nung bei­der deut­scher Staa­ten, sowohl die Bun­des­wehr als auch die NVA – wenn auch auf andere Akteure des Wider­stands. Es gab nicht den deut­schen Wider­stand, es gab viele ein­zelne Akteure die aus sehr unter­schied­li­chen Moti­ven kämpf­ten. Allen gemein war, dass sie sich unter Ein­satz ihres Lebens gegen das Regime der Natio­nal­so­zia­lis­ten wandten.

Mein ers­ter Gesprächs­part­ner im Homo his­to­ri­cus ist Peter Stein­bach. Er ist Lei­ter der Gedenk­stätte Deut­scher Wider­stand und Pro­fes­sor für Neuere und Neuste Geschichte in Mann­heim. Lei­der kam es bei der Auf­nahme zu einem ziem­li­chen Miss­ge­schick. Ich habe mit mei­nem Com­pu­ter die fal­sche Spur und damit fälsch­li­cher­weise das interne Mikro­fon auf­ge­zeich­net. Dadurch ist die Auf­nahme lei­der sehr ver­rauscht gewor­den. Amy hat lie­ber­weise in mühe­vol­ler Arbeit das gesamte Gespräch tran­skri­biert (An die­ser Stellte noch­mals vie­len vie­len Dank!). Ihr könnt das Gespräch also auch wahl­weise nach­le­sen. Ich freue mich über Kri­tik und Anre­gun­gen. Viel Spaß beim Anhö­ren des Podcast.

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Und zum Schluss die inter­es­sante Frage „Was wäre wenn der Wider­stand Erfolg gehabt hätte?” vom Geschichtsblog

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