Interdisziplinäre Workshop-Tagung „Ambivalenzen der Normativität in feministisch-kritischer Wissenschaft“

Im Oktober 2013 veranstaltet das Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung eine Workshop-Tagung, die sich mit dem Verhältnis von Normativität und feministischer Wissenschaft auseinandersetzt. Ausgangsüberlegung ist, dass Wissenschaft in kritisch-feministischer Perspektive in einer zwiespältigen Weise auf Normativität bezogen ist: Zum einen problematisiert sie jede Normativität, indem sie unhinterfragte Denkvoraussetzungen und Zielorientierungen radikal dekonstruiert und auf ihren (potentiellen) Geschlechter-Bias hin untersucht. Zum anderen ist ihr herrschafts- und dominanzkritisches Erkenntnisinteresse selbst normativ. Mit dieser Ambivalenz will sich die Tagung des Marburger Genderzentrums aus interdisziplinärer Perspektive auseinandersetzen.

Hier werden die (bisher) veröffentlichten Aufzeichnungen der Tagung zusammen verlinkt.

Barbara Grubner: Freiheit als radikal unbegründete Praxis. Über die Politik der Pluralität und das Aufblitzen des Neuen

Karolina Dreit: Normativität als Aushandlungspraxis am Beispiel der Precarias A La Deriva

 

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