Monthly archives: Juni 2014

Mirjam Dierkes: Zum Verhältnis von Norm und Utopie. Oder: Inwiefern kann/muss Utopie normativ sein?

Im Oktober 2013 veranstaltet das Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung eine Workshop-Tagung, die sich mit dem Verhältnis von Normativität und feministischer Wissenschaft auseinandersetzt. Ausgangsüberlegung ist, dass Wissenschaft in kritisch-feministischer Perspektive in einer zwiespältigen Weise auf Normativität bezogen ist: Zum einen problematisiert sie jede Normativität, indem sie unhinterfragte Denkvoraussetzungen und Zielorientierungen radikal dekonstruiert und auf ihren (potentiellen) Geschlechter-Bias hin untersucht. Zum anderen ist ihr herrschafts- und dominanzkritisches Erkenntnisinteresse selbst normativ. Mit dieser Ambivalenz will sich die Tagung des Marburger Genderzentrums aus interdisziplinärer Perspektive auseinandersetzen.

Die Aufnahme steht unter der CC BY-SA 3.0 Lizenz

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Interdisziplinäre Workshop-Tagung „Ambivalenzen der Normativität in feministisch-kritischer Wissenschaft“

Im Oktober 2013 veranstaltet das Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung eine Workshop-Tagung, die sich mit dem Verhältnis von Normativität und feministischer Wissenschaft auseinandersetzt. Ausgangsüberlegung ist, dass Wissenschaft in kritisch-feministischer Perspektive in einer zwiespältigen Weise auf Normativität bezogen ist: Zum einen problematisiert sie jede Normativität, indem sie unhinterfragte Denkvoraussetzungen und Zielorientierungen radikal dekonstruiert und auf ihren (potentiellen) Geschlechter-Bias hin untersucht. Zum anderen ist ihr herrschafts- und dominanzkritisches Erkenntnisinteresse selbst normativ. Mit dieser Ambivalenz will sich die Tagung des Marburger Genderzentrums aus interdisziplinärer Perspektive auseinandersetzen.

Hier werden die (bisher) veröffentlichten Aufzeichnungen der Tagung zusammen verlinkt.

Barbara Grubner: Freiheit als radikal unbegründete Praxis. Über die Politik der Pluralität und das Aufblitzen des Neuen

Karolina Dreit: Normativität als Aushandlungspraxis am Beispiel der Precarias A La Deriva

 

Karolina Dreit: Normativität als Aushandlungspraxis am Beispiel der Precarias A La Deriva

Im Oktober 2013 veranstaltet das Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung eine Workshop-Tagung, die sich mit dem Verhältnis von Normativität und feministischer Wissenschaft auseinandersetzt. Ausgangsüberlegung ist, dass Wissenschaft in kritisch-feministischer Perspektive in einer zwiespältigen Weise auf Normativität bezogen ist: Zum einen problematisiert sie jede Normativität, indem sie unhinterfragte Denkvoraussetzungen und Zielorientierungen radikal dekonstruiert und auf ihren (potentiellen) Geschlechter-Bias hin untersucht. Zum anderen ist ihr herrschafts- und dominanzkritisches Erkenntnisinteresse selbst normativ. Mit dieser Ambivalenz will sich die Tagung des Marburger Genderzentrums aus interdisziplinärer Perspektive auseinandersetzen.

Die Aufnahme steht unter der CC BY-SA 3.0 Lizenz

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RV-09-14 Susanne Maurer: Freiheit zum Dissens? Oder: Wie es (Feministinnen) gelingt, sich nicht dermaßen regieren zu lassen

Die Aufnahme steht unter der CC BY-SA 3.0 Lizenz

Shownotes:

Susanne Maurer

Michel Foucault

Hans Thiersch

Theodor W. Adorno

Ulla Bock

Flora Tristan

Diderot

Hannah Arendt

Walter Benjamin

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RV-07-14 Mirjam Dierkes: „Der Frau bleibt kein anderer Ausweg, als an ihrer Befreiung zu arbeiten.“ Zum Denken der Freiheit bei Simone de Beauvoir

Die Aufnahme steht unter der CC BY-SA 3.0 Lizenz

Shownotes:

Mirjam Dierkes

Simone de Beauvoir

Jean-Paul Sartre

Caroll Hagemann-White

Barbara Holland-Cunz

Angela McRobbie

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RV-06-14 Hanna Meißner: Welches Selbst bestimmt sich frei? Freiheit und konstitutive Abhängigkeit

Die Aufnahme steht unter der CC BY-SA 3.0 Lizenz

Shownotes:

Hanna Meißner

Michel Foucault

Wendy Brown

Shannon Winnubst

Ann Laura Stoler

Giesela Bock

Barbara Duden

Daniel Loick

Karl Marx

Gayatri Chakravorty Spivak

Judith Butler

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