Monthly archives: Juli 2015

RV-09-15 Marie Reusch, Viviane Vidot: “Familienpolitik und die Emanzipation von Müttern”

Interdisziplinäre Ringvorlesung im Sommersemester 2015

Im Rahmen des Studienprogramms “Gender Studies und feministische Wissenschaft”

Themenschwerpunkt: Konstrukt Familie. Neue Konstellationen, alte Normativitäten und kritische Befragungen aus der Perspektive der feministischen Wissenschaft

Von der Kritik am männlichen Gewaltmonopol in der Familie und der monogamen Ehe über die Infragestellung der heteronormativen Kleinfamilie bis zu den neo­liberalen Zumutungen an Ver­ein­­barkeiten und den rassisierenden Implikationen moderner Familienideale ist die Fami­lie ein Schlüsselterrain feministischer Theorie und Politik. Die interdisziplinäre Ring­vor­le­sung des Zentrums für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung stellt das „Konstrukt Familie“ ins Zentrum kritisch-feministischer Betrachtungen und fragt:

  • Welche gegenwärtigen Zugänge gibt es in den Gender Studies zu den Realitäten aktueller Familienkonstellationen?
  • Welche umkämpften Normsetzungen und Weltsichten transportiert der Begriff Familie und welche alternativen Konzepte gibt es, um soziale Verant­wort­lichkeiten/Abhängig­keiten/Fürsorge-Beziehungen jenseits traditioneller Bestim­mun­gen neu zu denken?
  • Welche historischen und kulturvergleichenden Perspektiven wirft die feministische Wissen­­schaft auf das Konstrukt Familie? Welche Funktion kommt der Familie als Konstitutionselement gesellschaftlicher Ordnungen zu?
  • Welche Aus- und Einschließungen sind mit dem Konzept angesichts von Globalisierungs-/ Transnationalisierungsprozessen und nationalen Politiken verbunden?
  • Welche politischen Forderungen verbinden sich mit kritischen Blicken auf Familie und Verwandtschaft? Welche Utopien und Zukunftsvisionen lassen sich formulieren?

Die Aufnahme steht unter der CC BY-SA 3.0 Lizenz

Shownotes

Viviane Vidot

Mechthild Veil

Silke Bothfeld

Marie Reusch

Cornelia Schadler

Anneli Rüling

Lena Correll

Adrienne Rich

Orna Donath

Nancy Fraser

Ingrid Kurz-Scherf

Alexandra Scheele

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RV-08-15 Carmen Birkle: “Family Matters: Familie im Spannungsfeld von Tradition und Veränderung in U.S.-amerikanischen Fernsehserien“”

Interdisziplinäre Ringvorlesung im Sommersemester 2015

Im Rahmen des Studienprogramms “Gender Studies und feministische Wissenschaft”

Themenschwerpunkt: Konstrukt Familie. Neue Konstellationen, alte Normativitäten und kritische Befragungen aus der Perspektive der feministischen Wissenschaft

Von der Kritik am männlichen Gewaltmonopol in der Familie und der monogamen Ehe über die Infragestellung der heteronormativen Kleinfamilie bis zu den neo­liberalen Zumutungen an Ver­ein­­barkeiten und den rassisierenden Implikationen moderner Familienideale ist die Fami­lie ein Schlüsselterrain feministischer Theorie und Politik. Die interdisziplinäre Ring­vor­le­sung des Zentrums für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung stellt das „Konstrukt Familie“ ins Zentrum kritisch-feministischer Betrachtungen und fragt: 

  • Welche gegenwärtigen Zugänge gibt es in den Gender Studies zu den Realitäten aktueller Familienkonstellationen?

  • Welche umkämpften Normsetzungen und Weltsichten transportiert der Begriff Familie und welche alternativen Konzepte gibt es, um soziale Verant­wort­lichkeiten/Abhängig­keiten/Fürsorge-Beziehungen jenseits traditioneller Bestim­mun­gen neu zu denken?

  • Welche historischen und kulturvergleichenden Perspektiven wirft die feministische Wissen­­schaft auf das Konstrukt Familie? Welche Funktion kommt der Familie als Konstitutionselement gesellschaftlicher Ordnungen zu? 

  • Welche Aus- und Einschließungen sind mit dem Konzept angesichts von Globalisierungs-/ Transnationalisierungsprozessen und nationalen Politiken verbunden?

  • Welche politischen Forderungen verbinden sich mit kritischen Blicken auf Familie und Verwandtschaft? Welche Utopien und Zukunftsvisionen lassen sich formulieren?

Die Aufnahme steht unter der CC BY-SA 3.0 Lizenz

Shownotes

Carmen Birkle

Isabell Heinemann

Cotton Mather

John Winthrop

Betty Freidan

Stuart Hall

Umberto Eco

Hugh Laurie

Andrea Press

Jason Mittell

LeRoy Ashby

Katharina Knoll

Paul Rosenblatt

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